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Die neue Flexi-Rente / Flexirente

Neue 9/10-Regelung - leichter in die KVdR wechseln

 

Die Flexi-Rente / Flexirente

Was ist die Flexi-Rente?

Mit dem Flexirentengesetz begann 2017 eine neue Ära in der Rentenversicherung: Endlich kann man flexibel und deutlich fließender vom Arbeitsleben in den Ruhestand wechseln.

Bisher waren die Hinzuverdienstgrenzen sehr starr - hohe Rentenrückzahlungen konnten die Folge sein.

Mit der Flexi-Rente können Rentner endlich selbst bestimmen, wieviel sie nebenbei noch arbeiten möchten - ein sanfterer Ausstieg aus dem Arbeitsleben ist damit möglich.

Wichtige Übergangsregelung aufgrund Covid-19

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung die Hinzuverdienstgrenze für alle Bezieher einer Altersrente auch für das Jahr 2021 deutlich angehoben, von bisher 6.300 auf jetzt 46.060 Euro.

Hintergrund war der Mangel an medizinischem Personal, aber alle Berufsgruppen profitieren jetzt davon.

Damit kann man im Jahr 2021 neben der Rente deutlich mehr hinzuverdienen als bisher, also auch noch weiter arbeiten.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit & Soziales unter BMAS Veröffentlichung Dezember 2020.

Wichtig:

Bevor man eine Entscheidung über eine Rente im Rahmen der Flexi-Rente trifft, sollte man sich vorab ausführlich über die Folgen beraten lassen. Gerne helfe ich Ihnen hierzu weiter.

Rufen Sie mich an und ich sage Ihnen, ob sich eine professionelle Rentenberatung für Sie lohnt:
Tel. 089 - 23 54 34 02 (AB) oder Sie schildern Ihr Anliegen per E-Mail

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Neue 9/10-Regelung - leichter in die KVdR wechseln

Mehr Mütter und Väter können jetzt in die günstige Krankenversicherung für Rentner wechseln

Für besonders viele Frauen war es ein böses Erwachen: Weil sie wegen längerer Kindererziehungszeiten über ihren Ehemann privat krankenversichert waren, wurden sie als Rentnerinnen nicht in die günstige Krankenversicherung für Rentner (KVdR) aufgenommen. Aber auch viele Männer wurden davon überrascht, weil sie zum Beispiel während einer Phase der Selbstständigkeit privat versichert waren.

Kinder spielten für die 9/10-Regelung bislang keine Rolle

Denn die Voraussetzung für die günstige Krankenversicherung für Rentner ist genügend Vorversicherungszeit, und für die gilt: Wer in der zweiten Hälfte seines Berufslebens nicht zu 90 Prozent gesetzlich versichert ist, muss sich als Rentner freiwillig krankenversichern (9/10-Regelung). Also muss der volle Beitragssatz auf das Einkommen gezahlt werden und nicht nur der halbe Beitragssatz ausschließlich auf die Altersrente - wie in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR).

Wer die 9/10-Regelung nicht erfüllte, hatte schnell einen höheren Krankenkassenbeitrag zu zahlen. Manchen Eltern fehlten nur wenige Monate oder gar Wochen der vorgeschriebenen Zeit.

Die gute Nachricht: 3 Jahre für jedes Kind - für beide Elternteile

Seit August 2017 werden pauschal drei Jahre für jedes Kind den Mitgliedszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung gutgeschrieben. Und zwar Vätern und Müttern gleichermaßen - für eigene Kinder, Stiefkinder und sogar Pflegekinder.

Damit können zahlreiche Frauen und auch einige Männer von dieser Neuregelung profitieren und teilweise viel Geld sparen.

Beispiel zur Neuregelung der 9/10 Regelung

Wer mit 15 Jahren eine Berufsausbildung begonnen hat und mit 63 Jahren in Rente geht, für den ist ein Zeitraum von 48 Jahren zu prüfen. Davon muss er in der zweiten Hälfte (24 Jahre) zu 9/10 (21,6 Jahre) Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen sein.

War dieser Versicherte nun beispielweise in der zweiten Hälfte aufgrund einer Kindererziehung oder Selbständigkeit für 4 Jahre privat krankenversichert war, kann diese Lücke jetzt durch den Nachweis eines Kindes geschlossen werden.

Wichtig: In allen Bestandsfällen wird die Neuregelung erst auf Anfrage geprüft. Dazu helfe ich Ihnen gerne weiter und stelle die erforderlichen Anträge bei der Krankenkasse.

Dazu helfe ich Ihnen gerne weiter und stelle die erforderlichen Anträge bei der Krankenkasse.
Rufen Sie mich einfach an oder Sie schildern Ihr Anliegen per E-Mail

Verabschiedet wurde die Neuregelung Anfang 2017 von Bundestag und Bundesrat im HHVG, zu finden in der passenden Drucksache 135/17 des Bundestags.